Führungswechsel nach 30 Jahren

Knut Menshen zieht sich zurück – Lutz Menshen und Jörg Deutz übernehmen

Der Geschäftsführer der LUKAD Holding, Knut Menshen, zieht sich aus dem operativen Geschäft des Familienunternehmens zurück. Er hat sich bereits vom Großteil seiner Unternehmensanteile getrennt und wird zum Jahresende als geschäftsführender Gesellschafter ausscheiden. Geschäftsführer der LUKAD Holding ist bereits seit dem 1. April 2016 Jörg Deutz, der schon seit fast 15 Jahren in der Geschäftsleitung der STAUFF Gruppe tätig ist. Die Gesellschafterfamilie wird künftig durch Lutz Menshen vertreten, dem Bruder von Knut Menshen und Geschäftsführer der Firma Arnold MENSHEN.

Knut Menshen ist 1988 in das Familienunternehmen eingetreten. Nachdem sein Vater, Arnold Menshen, das Unternehmen aufgebaut hatte, hat Knut Menshen die Internationalisierung weiter betrieben und das Unternehmen bis heute erfolgreich weiter entwickelt. Nun will er mehr Zeit für private Interessen haben. Er wird der Unternehmensgruppe als Berater in strategischen Fragen erhalten bleiben.

Die Gesellschafterfamilie hat den Führungswechsel lange sorgfältig diskutiert und einvernehmlich beschlossen. Die Familie hält daran fest, dass die Unternehmensgruppe langfristig in ihrem Besitz bleibt. Auch die besondere Kultur und die Werte des Unternehmens bleiben unverändert. Neben Jörg Deutz kommt als zusätzlicher Geschäftsführer bei der STAUFF Gruppe demnächst Dr. Matthias Papenfuß an Bord, der das Unternehmen bereits seit mehr als zehn Jahren berät.

„Ich bin überzeugt, dass Jörg Deutz ein hervorragender Geschäftsführer für unser ganzes Unternehmen ist. Er kennt unsere Unternehmen schon lange, hat mein persönliches Vertrauen und das der ganzen Familie“, so Knut Menshen. „Gemeinsam mit meinem Bruder Lutz wird er die Unternehmensgruppe weiter voranbringen. Und auch bei STAUFF haben wir mit Jörg Deutz und Matthias Papenfuß ein starkes Team.“ Die Führungsmannschaft bleibt ansonsten unverändert.

„Ein Vertrauensbeweis der Familie Menshen”

Herr Menshen, Sie geben die Führung bei LUKAD ab. Weshalb?

Knut Menshen: Ich gebe zu, dass mir mein Herz schon schwer ist in diesen Tagen. Aber die Entscheidung habe ich zwei Jahre lang in mir reifen lassen. 28 Jahre lang habe ich alles für unser Unternehmen gegeben. Die Arbeit hat mich erfüllt und mir sehr viel Freude gemacht. Jetzt möchte ich mehr Zeit für private Interessen haben.

Wird sich durch den Führungswechsel in der Holding etwas ändern?

Knut Menshen: Mit meinen Geschwistern habe ich überlegt, wie wir das Unternehmen so aufstellen, dass sich der Wechsel an der Spitze so reibungslos wie möglich für das Unternehmen vollzieht. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Mein Bruder Lutz und mein langjähriger Vertrauter Jörg Deutz werden ein gutes Gespann sein. Gemeinsam mit Wolfram Kobusch und Dr. Matthias Papenfuß werden sie die Fäden zusammenhalten.

Wie fühlt es sich an, Herr Deutz, an die Spitze eines Unternehmens zu treten, das bislang nur von Angehörigen der Gründerfamilie geführt wurde?

Jörg Deutz: Das ist schon ein besonderer Vertrauensbeweis der Familie Menshen, den ich sehr zu schätzen weiß. Mir fällt es leichter, diese Verantwortung zu übernehmen, weil ich dieses Unternehmen wirklich schon lange und gut kenne, die STAUFF-Gruppe sogar wie meine Westentasche. Aber es ist natürlich etwas Anderes, jetzt für das Gesamtwohl aller Unternehmensteile verantwortlich zu sein.

Wie sieht die Arbeitsteilung zwischen Ihnen und Herrn Deutz künftig aus, Herr Menshen?

Lutz Menshen: Wir beide werden sehr eng zusammenarbeiten, auch auf Zuruf, wie man das bei uns im Unternehmen kennt. Aber trotzdem sind wir in verschiedenen Rollen. Meine Aufgabe ist es, mit den anderen Gesellschaftern die Geschäftsführung auch regelmäßig kritisch zu hinterfragen und zu prüfen, ob die Richtung stimmt.

Was erwarten Sie von Ihrer neuen Aufgabe an der Seite von Jörg Deutz, Herr Dr. Papenfuß?

Ich freue mich, in den nächsten Jahren den Innovations- und Wachstumskurs von STAUFF unterstützen zu dürfen. Ich kenne das Unternehmen seit mehr als 10 Jahren und habe in dieser Zeit die Familie Menshen und Jörg Deutz bei der erfolgreichen Umsetzung der globalen Struktur beraten. Mit Jörg Deutz verstehe ich mich gut. Wir haben in der Vergangenheit ausgezeichnet zusammengearbeitet und werden das mit Sicherheit auch in meiner neuen Funktion tun. Dabei wird mein Schwerpunkt auf den Themen Effizienz und konsequente Umsetzung liegen.

Sie sind seit 2003 im Unternehmen, Herr Kobusch. Überrascht Sie der Abschied von Knut Menshen?

Wolfram Kobusch: Wenn Knut Menshen sich zurückzieht, ist das ein Einschnitt. Aber die Familie hat uns allen versichert, dass sie langfristig fest zu ihren Unternehmen steht. Und Jörg Deutz kenne ich schon aus der Zeit, bevor ich für MENSHEN gearbeitet habe. Wir haben viel zusammen erlebt, und ich vertraue ihm absolut.

Wie werden Sie die Holding künftig führen, Herr Deutz?

Jörg Deutz: Das Erfolgsgeheimnis ist aus meiner Sicht ganz klar: Bodenständigkeit, Verlässlichkeit, Wertschätzung und Respekt für jeden, ganz gleich an welchem Platz im Unternehmen und in welcher Region der Welt der steht. Aber das bedeutet auch, dass man es sich nicht gemütlich machen darf. Kontinuität heißt, dynamisch zu bleiben – das ist mein Credo. Und das werde ich vorleben und einfordern. Wir haben eine gute Position im Wettbewerb auf unseren Geschäftsfeldern. Aber um eine Idee weiter zu sein als die anderen, müssen wir immer wach und neugierig sein, investieren und den Mut haben,  neue Wege zu gehen.

Wird Ihnen die Arbeit fehlen, Herr Menshen?

Knut Menshen: Ich werde mich weiter für die Unternehmensgruppe und die Branche interessieren. Vielleicht hilft der Blick aus etwas mehr Distanz, der Unternehmensgruppe den einen oder anderen guten Rat zu geben. Sie war fast drei Jahrzehnte lang mein Leben – und deswegen wird sie immer ein Teil davon bleiben.

 

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Lutz Menshen, Knut Menshen und Jörg Deutz
(von links nach rechts)

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