Ein Jahr Stauff Connect

(Werdohl, Oktober 2016)

Ein Jahr Rohrverschraubungsprogramm "Stauff Connect"

Positives Gesamtfazit nach erstem Jahr der Markteinführung

Zur Hannover Messe 2015 hat die Stauff Gruppe, einer der führenden Hersteller und Lieferanten von Leitungskomponenten und Hydraulikzubehör mit Stammsitz in Werdohl/Deutschland, ein eigenes, umfangreiches Rohrverschraubungsprogramm aus Stahl auf den Markt gebracht. Stauff Connect wurde für die sichere und leckagefreie Verbindung und den Anschluss von metrischen Rohrleitungen mit Durchmessern von 4 bis 42 mm entwickelt. Die Abmessungen und Ausführungen der Komponenten entsprechen dem jüngsten Stand der Normung nach DIN 2353 und ISO 8434-1. 

Nach dem ersten Jahr der Markteinführung mit zahlreichen Gesprächen mit Kunden und Interessenten zieht Jörg Deutz, CEO der Stauff Gruppe, Bilanz: „Stauff Connect hat die Erwartungen des Marktes voll erfüllt und wird kommt bereits bei vielen unserer Bestandskunden für andere Produkte zum Serieneinsatz. Wir konnten aber auch in unserem ersten Jahr aktiver Akquise schon neue Geschäftsbeziehungen aufbauen.“

Das liege, so Jörg Deutz, vor allem daran, dass die Komponenten in ihren Auslegungen und Leistungsparametern komplett neu und den aktuellen Anforderungen der Branche entsprechend konzipiert wurden. „In unser hausinternes Engineering sind sämtliche Erkenntnisse und praktische Erfahrungen mit Rohrverbindungssystemen eingeflossen“, erläutert Jörg Deutz. „So haben wir ein leistungsstarkes und zuverlässiges Programm aufgebaut. Allein unsere Zink/Nickel-Oberfläche übersteigt auch nach Transport, Verarbeitung und Montage der Bauteile die vom VDMA definierten Anforderungen hinsichtlich Korrosionsbeständigkeit und Langlebigkeit deutlich.“ 

Rohrverbindungen konsequent weiter entwickelt

Führende unabhängige Zertifizierungsgesellschaften haben Stauff Connect bereits ihre Freigaben erteilt. Auch die zugehörige Maschine zur Vor- und Fertigmontage von Schneidringverschraubungen mit kombinierter Druck-Weg-Steuerung ist bereits erfolgreich im Einsatz. 

Besonders hebt Jörg Deutz auch das eigene Rohrumformsystem hervor: „Mit Komponente und Maschine aus einer Hand bewegen wir uns schon jetzt als Hersteller ‚Made in Germany‘ auf Augenhöhe mit anderen Anbietern.“ Ein Alleinstellungsmerkmal von Stauff Form ist, dass das System vollständig auf Standardbauteilen basiert. Das bringt zahlreiche Kombinations- und Adaptionsmöglichkeiten mit sich, wodurch die Notwendigkeit der doppelten Lagerhaltung ähnlicher Komponenten mit entsprechend hoher Verwechslungsgefahr entfällt. Material- und Logistikkosten können entsprechend gesenkt werden. Die Frage von Logistik und Lieferperformance ist nach den Erfahrungen der Stauff Kundenberater ein weiterer, wichtiger Grund für den Erfolg von Stauff Connect. „Wir haben über Jahre einen hohen Standard hinsichtlich Verfügbarkeit und Lieferzeit unseres bisherigen Portfolios gesetzt, den wir auch an STAUFF Connect von Anfang an angelegt haben.“ 

Inzwischen sind fast 90% aller Katalogartikel ab Lager verfügbar. Der Rest sind Teile mit geringeren oder unregelmäßigen Bedarfen wie etwa Sonderarmaturen mit abweichenden Sprunggrößen, die in der eigens für die kurzfristige Fertigung eingerichteten Produktion in Werdohl hergestellt und innerhalb kürzester Zeit geliefert werden können. Stauff wird sich auf den Erfolgen des ersten Jahres nicht ausruhen, im Gegenteil: „In Stauff Connect steckt viel Potential, das bestätigt uns die positive Resonanz des Marktes.“

Bild 1:

Seit über einem Jahr erfolgreich im Einsatz: das DIN-Rohrverschraubungsprogramm Stauff Connect
(Werksbild: Walter Stauffenberg GmbH & Co. KG)

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Bild 2:

Stauff Connect wurde für die sichere Verbindung von metrischen Rohrleitungen mit Durchmessern von 4 bis 42 mm entwickelt
(Werksbild: Walter Stauffenberg GmbH & Co. KG)

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Hintergrundinformationen zum Unternehmen

Seit mehr als 50 Jahren entwickelt, produziert und vertreibt die Stauff Gruppe vom Stammsitz in Werdohl aus Leitungskomponenten und Hydraulikzubehör für den Maschinen- und Anlagenbau und die industrielle Instandhaltung. Zum Produktprogramm zählen aktuell etwa 33.000 Standardkomponenten sowie eine Vielzahl an Sonder- und Systemlösungen, die nach Kundenvorgaben oder auf Basis eigener Entwicklungen umgesetzt werden.

Eigene Produktions- und Vertriebsniederlassungen in derzeit 18 Ländern und die enge Zusammenarbeit mit einem flächendeckenden Netzwerk aus Handelspartnern und Werksvertretungen in sämtlichen Industrieländern stellen eine hohe Präsenz und Verfügbarkeit sicher und ermöglichen maximale Servicekompetenz vor Ort. 

Weltweit sind etwa 1.150 Mitarbeiter für Stauff tätig, davon etwa 350 an drei Standorten in Deutschland: Werdohl (Verwaltung & Produktion), Plettenberg (Produktion) und Neuenrade (Logistik).

Seit April 2015 gehört die Voswinkel GmbH mit 230 rund Mitarbeitern in zwei Werken in Meinerzhagen zur Stauff Unternehmensgruppe. Voswinkel gilt als einer der weltweit fünf größten Hersteller von Schnellverschlusskupplungen für die Hydraulik. Das etablierte Traditionsunternehmen produziert darüber hinaus ein umfangreiches Programm an Schlaucharmaturen – insbesondere für den Hochdruckbereich  – sowie kundenspezifische Rohrleitungen, primär für den Baumaschinen-, Landmaschinen- und Nutzfahrzeugbau.

Im Geschäftsjahr 2015 haben die Unternehmen der Stauff Gruppe einen Außenumsatz von über EUR 230 Mio. erwirtschaftet.

Pressekontakt

Herr Boris Mette
Leiter Marketingkommunikation
Tel.: +49 (0) 2392 / 916-154
Fax: +49 (0) 2392 / 916-270154
E-Mail: b.mette@stauff.com