Praktischer Begleiter bei der innerbetrieblichen Ölversorgung

(Werdohl, Oktober 2016)

Praktischer Begleiter bei der innerbetrieblichen Ölversorgung

Stauff kombiniert Nebenstromfilter mit einem stabilen Ölfass-Transportwagen

Mobile, also fahrbare oder tragbare Nebenstromfilter stellen ein praktisches Hilfsmittel bei der vorbeugenden Wartung und Instandhaltung von Hydraulik- und Schmierölsystemen dar. Sie kommen nicht nur im laufenden Betrieb zur temporären Unterstützung der Hauptfiltration zum Einsatz und entlasten diese z.B. bei Inbetriebnahme oder nach Reparaturen, sondern ermöglichen auch das Abreinigen des Systems durch Abpumpen von Altöl unter Umgehung fest in der Anlage integrierter Filter (Bilder 1/2). Ebenso sind sie zum Umpumpen von Behälterinhalten sowie zum Befüllen von Anlagen geeignet (Bild 3). Denn selbst Frischöl wird während oder nach der Produktion und Verarbeitung (z.B. beim Abfüllen und Umfüllen und dem Transport in wiederaufbereiteten Fässern) selten feinstgefiltert, so dass die hohen Anforderungen moderner Fluidtechnikkomponenten, die mit Spaltmaßen im Mikrometer-Bereich arbeiten, hinsichtlich Reinheit oftmals nicht auf Anhieb erreicht werden. Bereits kleinste Schmutzpartikel können zu erhöhtem Energieverbrauch durch Reibung, verminderter Leistungsfähigkeit oder zu oftmals kostenintensiven Stillständen führen. Dies hat nicht selten unplanmäßige Ölwechsel oder den Austausch verschmutzungsempfindlicher Komponenten zur Folge. 

Aus diesem Grund setzen die Hersteller bestimmter Systemkomponenten (wie Pumpen, Motoren, Ventile und Zylinder) stets die verbindliche Einhaltung vorgegebener Reinheitsklassen entsprechend ISO 4406 (1999) oder NAS 1638 voraus oder empfehlen diese, wobei die schmutzempfindlichste Komponente für die Auslegung des Filtrationskonzeptes maßgeblich ist.

Der Werdohler Fluidtechnik-Spezialist Stauff kombiniert mit der Variante SMFS-U-DL-015-G nun erstmals das eigentliche Filteraggregat samt hochwertiger Motor-/Pumpeneinheit (wahlweise 230 V 50 Hz oder 400 V 50 Hz) mit einem stabilen Transportwagen für gängige Sickenfässer mit einem Fassungsvermögen von 200 Litern und einem Gewicht von bis zu 250 kg (Bilder 4/5). Die hochwertige Zahnrad-Förderpumpe eines Herstellers mit deutscher Entwicklung und Fertigung (Bild 6) überzeugt nicht nur durch Betriebsgeräusche auf niedrigem Niveau, sondern macht durch das gute Ansaugverhalten auch die Eignung für zähflüssige Medien möglich. Grundsätzlich ist der Einsatz mit Mineralölen und vergleichbaren Medien mit einer Viskosität zwischen 10 und 400 Zentistokes freigegeben.

Das Unternehmen ergänzt auf diesem Wege sein bereits umfangreiches Programm an mobilen Lösungen für Nenndurchflüsse bis maximal 110 Liter pro Minute, die auf Wunsch auch mit integrierten 8-Kanal-Partikelzählern ausgerüstet werden können (Bild 7).

Der praktische Begleiter bei der innerbetrieblichen Ölversorgung ist für Nenndurchflüsse bis maximal 15 Liter pro Minute ausgelegt (viskositätsabhängig) und punktet besonders mit seiner robusten, auf hohe Tragfähigkeit ausgerichteten und gleichzeitig denkbar mobilen Bauweise mit lenk- und hinten feststellbaren Schwerlastrollen (Bild 8). 

Als Filterelemente kommen am Markt gängige und jederzeit kurzfristig wiederbeschaffbare Spin-On-Patronen der Baureihe SFC-57/58 von Stauff mit einer variablen Filterfeinheit zwischen 3 und 125 Mikrometern zum Einsatz. In Kombination mit einer optischen Verschmutzungsanzeige sorgt dies für eine servicefreundliche Handhabung und ermöglicht einen raschen und unkomplizierten Austausch des Elementes ohne lange Ausfallzeiten. Für das reine Abpumpen sind bei Bedarf auch Leerelemente des Typs SFC-5700 verfügbar. 

Während auf der Saugseite eine Stahllanze mit integriertem Edelstahlsieb als vorgeschalteter Grobfilter mit einer Filterfeinheit von 200 Mikrometern eingesetzt wird, sorgt auf der Abgabeseite ein Zapfventil für hohen Anwendungskomfort und stellt die präzise Abgabe bedarfsgerechter Ölmengen sicher (Bild 9).

Bild 1:

Filterwagen unterstützt im laufenden Betrieb an einer hydraulisch betriebenen Schrottpaketierpresse
(Werksbild: Walter Stauffenberg GmbH & Co. KG)

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Bild 2:

Filterwagen unterstützt im laufenden Betrieb an einer hydraulisch betriebenen Schrottpaketierpresse
(Werksbild: Walter Stauffenberg GmbH & Co. KG)

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Bild 3:

Selbst große Ölmengen können binnen kurzer Zeit umgefüllt und gefiltert werden (hier: 800 Liter HLP-HM 68 in weniger als 7 Minuten mit 3μm Glasfaser)
(Werksbild: Walter Stauffenberg GmbH & Co. KG)

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Bild 4:

Der neue Transportwagen von Stauff eignet sich für gängige Sickenfässer mit einem Fassungsvermögen von 200 Litern
(Werksbild: Walter Stauffenberg GmbH & Co. KG)

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Bild 5:

Der neue Transportwagen von Stauff eignet sich für gängige Sickenfässer mit einem Fassungsvermögen von 200 Litern
(Werksbild: Walter Stauffenberg GmbH & Co. KG)

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Bild 6:

Filteraggregat samt hochwertiger Motor-/Pumpeneinheit
(Werksbild: Walter Stauffenberg GmbH & Co. KG)

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Bild 7:

Filterwagen mit integriertem Partikelzähler und Ölzustandssensor im Einsatz an einer Kunststoff-Spritzgießmaschine
(Werksbild: Walter Stauffenberg GmbH & Co. KG)

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Bild 8:

Maximale Flexibilität und sicherer Betrieb dank lenk- und hinten feststellbarer Schwerlastrollen
(Werksbild: Walter Stauffenberg GmbH & Co. KG)

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Bild 9:

Zapfventil stellt hohen Anwendungskomfort auf der Abgabeseite sicher
(Werksbild: Walter Stauffenberg GmbH & Co. KG)

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Hintergrundinformationen zum Unternehmen

Seit mehr als 50 Jahren entwickelt, produziert und vertreibt die STAUFF Gruppe vom Stammsitz in Werdohl aus Leitungskomponenten und Hydraulikzubehör für den Maschinen- und Anlagenbau und die industrielle Instandhaltung. Zum Produktprogramm zählen aktuell etwa 33.000 Standardkomponenten sowie eine Vielzahl an Sonder- und Systemlösungen, die nach Kundenvorgaben oder auf Basis eigener Entwicklungen umgesetzt werden.

Eigene Produktions- und Vertriebsniederlassungen in derzeit 18 Ländern und die enge Zusammenarbeit mit einem flächendeckenden Netzwerk aus Handelspartnern und Werksvertretungen in sämtlichen Industrieländern stellen eine hohe Präsenz und Verfügbarkeit sicher und ermöglichen maximale Servicekompetenz vor Ort. 

Weltweit sind etwa 1.150 Mitarbeiter für STAUFF tätig, davon etwa 350 an drei Standorten in Deutschland: Werdohl (Verwaltung & Produktion), Plettenberg (Produktion) und Neuenrade (Logistik).

Seit April 2015 gehört die VOSWINKEL GmbH mit 230 rund Mitarbeitern in zwei Werken in Meinerzhagen zur STAUFF Unternehmensgruppe. VOSWINKEL gilt als einer der weltweit fünf größten Hersteller von Schnellverschlusskupplungen für die Hydraulik. Das etablierte Traditionsunternehmen produziert darüber hinaus ein umfangreiches Programm an Schlaucharmaturen – insbesondere für den Hochdruckbereich  – sowie kundenspezifische Rohrleitungen, primär für den Baumaschinen-, Landmaschinen- und Nutzfahrzeugbau.

Im Geschäftsjahr 2015 haben die Unternehmen der STAUFF Gruppe einen Außenumsatz von über EUR 230 Mio. erwirtschaftet.

Pressekontakt

Herr Boris Mette
Leiter Marketingkommunikation
Tel.: +49 (0) 2392 / 916-154
Fax: +49 (0) 2392 / 916-270154
E-Mail: b.mette@stauff.com