Gesteigerte Korrosionsbeständigkeit für Hydraulik-Kugelhähne

(Werdohl, Februar 2017)

Gesteigerte Korrosionsbeständigkeit für Hydraulik-Kugelhähne

Stauff kündigt für 2017 die schrittweise Umstellung auf Zink/Nickel-Oberflächenbeschichtung an

Der Werdohler Fluidtechnik-Spezialist Stauff wird einen erheblichen Teil seines Programms an Zwei- und Mehr-Wege-Blockkugelhähnen für die Hydraulik von einer Zink/Eisen-Beschichtung auf eine deutliche höherwertigere und korrosionsbeständigere Zink/Nickel-Oberfläche umstellen. Dies hat das Unternehmen anlässlich der im April anstehenden Hannover Messe angekündigt.

Andreas Heinzen, Produktmanager für Kugelhähne bei Stauff, führt aus: „Wir folgen mit der Umstellung auf die Zink/Nickel-Beschichtung, die bereits seit Jahren der Standard vieler weiterer unserer Produkte ist, den Anforderungen zahlreicher OEM-Kunden und Anwender, aber auch unserem eigenen Anspruch, Leitungskomponenten aus Stahl zunehmend mit einer vereinheitlichten, möglichst hochwertig ausgeführten Oberflächenbeschichtung ‚aus einer Hand‘ liefern zu können.“

Die etablierte Zink/Nickel-Oberfläche bietet mehr als 1.200 Stunden Beständigkeit gegen Rotrost / Grundmetallkorrosion unter praxisnahen Prüfbedingungen in der Salzsprühnebelkammer nach DIN EN ISO 9227. Die chrom-VI-freie Beschichtung übertrifft somit höchste Anforderungen hinsichtlich Langlebigkeit, wie zum Beispiel im VDMA-Einheitsblatt 24576 definiert. Sie weist eine hochwertige, mit dem Erscheinungsbild von Edelstahl vergleichbare Optik auf und ist gleichzeitig konform mit sämtlichen relevanten ELV-, REACH- und RoHS-Richtlinien.  

Von der schrittweise durchgeführten Umstellung betroffen sind Zwei-Wege-Kugelhähne der Baureihe BBV-2 sowie die am Markt gängigsten Drei-Wege-Kugelhähne der Baureihen CBVL-3 und CBVSL-3 (mit L-Bohrung der Kugel) sowie CBVT-3 und CBVST-3 (mit T-Bohrung der Kugel). Diese sind wahlweise mit BSP-, NPT- und UN/UNF-Innengewinden, ORFS- oder 24°-Konus-Anschlüssen erhältlich und kommen primär als manuell betätigte Absperrventile in der Mobil- und Stationärhydraulik zum Einsatz.

Während des Umstellungszeitraums kann es temporär zu Mischlieferungen kommen, bevor die Zink/Nickel-Ausführung vollständig zum Lieferstandard wird. Hieraus resultieren keinerlei Unterscheide oder gar Nachteile für den Monteur oder Anwender hinsichtlich Lagerung, Einbau oder Betätigung.

Kugelhähne aus dem Hause Stauff werden aus europäischem Qualitätsstahl mit der Möglichkeit der vollständigen Materialrückverfolgbarkeit geliefert. Die hartverchromten Kugeln, die Reibung und Abnutzung vermindern, sind in der Regel mit einer vollen Durchgangsbohrung entsprechend der Nennweite der Leitung ausgeführt, so dass es beim Einbau zu keiner schädlichen Querschnittsverengung der Hydraulikleitung kommt. Der störungsfreie Durchfluss wird auch dadurch gefördert, dass sich keine freiliegenden Gewindegänge im Durchgang des Mediums befinden. Dies reduziert Vibrations-, Geräusch- und Wärmeentwicklung im System und sichert die volle Leistungsfähigkeit der Maschine.

Stauff auf der Hannover Messe: Halle 21, Stand F27

Bild 1:

Die künftige Zink/Nickel-Oberflächen von Kugelhähnen weist ein mit Edelstahl vergleichbares Erscheinungsbild auf
(Werksbild: Walter Stauffenberg GmbH & Co. KG)

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Bild 2:

Die Endmontage von Zwei-Wege-Kugelhähnen erfolgt im Stauff Logistikzentrum
(Werksbild: Walter Stauffenberg GmbH & Co. KG)

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Bild 3:

Kugelhähne von Stauff sind in der Regel mit einer vollen Durchgangsbohrung entsprechend der Nennweite der Leitung ausgeführt
(Werksbild: Walter Stauffenberg GmbH & Co. KG)

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Hintergrundinformationen zum Unternehmen

Seit mehr als 50 Jahren entwickeln, produzieren und vertreiben die Unternehmen der STAUFF Gruppe, zu denen seit April 2015 auch die VOSWINKEL GmbH gehört, Leitungskomponenten und Hydraulikzubehör für den Maschinen- und Anlagenbau und die industrielle Instandhaltung. 

Zum Produktprogramm zählen aktuell etwa 40000 Standardkomponenten in zehn Produktgruppen sowie eine Vielzahl an Sonder- und Systemlösungen, die nach Kundenvorgaben oder auf Basis eigener Entwicklungen gefertigt werden.

Niederlassungen in 18 Ländern und die enge Zusammenarbeit mit einem flächendeckenden Netzwerk aus Handelspartnern und Werksvertretungen in sämtlichen Industrieländern stellen maximale Verfügbarkeit und Servicekompetenz vor Ort sicher. 

Weltweit sind etwa 1350 Mitarbeiter für die STAUFF Gruppe tätig, davon 550 an fünf Standorten in Deutschland.

Im Geschäftsjahr 2016 haben die Unternehmen der STAUFF Gruppe einen Außenumsatz von über EUR 210 Mio. erwirtschaftet.

Pressekontakt

Herr Boris Mette
Leiter Marketingkommunikation
Tel.: +49 (0) 2392 / 916-154
Fax: +49 (0) 2392 / 916-270154
E-Mail: b.mette@stauff.com