Unverwüstlich: Komponenten von Stauff und Voswinkel in der Landtechnik

(Werdohl, September 2017)

Unverwüstlich: Komponenten von Stauff und Voswinkel in der Landtechnik  

Hohe Beständigkeit gegen aggressive Substanzen 

Der Einsatz in der Landtechnik stellt hohe Anforderungen an die Korrosionsbeständigkeit von Hydraulik-Leitungskomponenten, wie zum Beispiel Rohr- und Schlauchverbindungen und -befestigungen. Sie sind nicht nur den üblichen witterungs- und klimabedingten Gefährdungen ausgesetzt, sondern kommen vielfach auch mit besonders aggressiven Substanzen in Kontakt: mit phosphat- oder stickstoffhaltigen Düngern, mit Pestiziden, Reinigungskonzentraten, Ölen und anderen Medien. 

Stauff, einer der führenden Hersteller von Leitungskomponenten und Hydraulikzubehör mit Stammsitz in Werdohl/Deutschland, setzt bereits seit über zehn Jahren eine Zink/Nickel-Oberflächenbeschichtung für Komponenten aus Stahl ein, die im Vergleich zu herkömmlichen Verzinkungen, aber auch Zink/Nickel-Ausführungen anderer Hersteller, einen besonders hohen Schutz vor Rotrost bzw. Grundmetallkorrosion bietet. Ein großer Anteil des Portfolios, zu dem seit 2015 auch das eigene Rohrverbindungsprogramm Stauff Connect und Schlaucharmaturen von Voswinkel gehören, ist standardmäßig mit der Chrom-VI-freien Zink/Nickel-Oberflächenbeschichtung ausgestattet. 

Eigener Prüfstand für sämtliche Gefahrstoffe

Die Beschichtung bietet mehr als 1.200 Stunden Beständigkeit gegen Rotrost bzw. Grundmetallkorrosion unter praxisnahen Prüfbedingungen in der Salzsprühnebelkammer nach DIN EN ISO 9227. Sie übertrifft somit höchste Anforderungen, wie etwa im VDMA-Einheitsblatt 24576 definiert. Weitere Normen oder herstellerübergreifend verbindliche Vorschriften, beispielsweise für die Resistenz gegenüber Düngemitteln, gibt es allerdings nicht. Thomas Butzki, Leiter des Prüflabors im Technologiezentrum von Stauff in Werdohl: „Für uns als Hersteller von Qualitätskomponenten ist der Salzsprühnebeltest als einziges vergleichbares Kriterium nicht ausreichend.“ In einem eigens für die Ermittlung der Beständigkeit von Werkstoffen und Oberflächen entwickelten Prüfstand werden Stauff- und Voswinkel-Komponenten mit Zink/Nickel-Beschichtung mit aggressiven Medien konfrontiert, beispielsweise mit Hydraulik-, Schmier- und Motorölen, Kraftstoffen, Kühlmitteln, Bremsflüssigkeiten etc. 

„Wir bieten Landmaschinenherstellern individuelle Tests unserer Produkte mit Düngemitteln, Pestiziden, Reinigungskonzentraten und vielen weiteren Medien an. Durch klar definierte, praxisnahe Bedingungen und Zeiträume und eine entsprechende Dokumentation wird die Beurteilung unserer Zink/Nickel-Beschichtung nachvollziehbar und ihre Beständigkeit objektiv belegt“, so Butzki.

Bild 1:

Die von Stauff entwickelte Zink/Nickel-Oberflächenbeschichtung – hier Produkte aus dem Stauff Line Programm – bewährt sich in der landtechnischen Praxis
(Werksbild: Walter Stauffenberg GmbH & Co. KG)

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Bild 2:

Der Prüfbereich mit integrierter Absauganlage ermöglicht Tests mit unterschiedlichsten Medien, in die die Bauteile kurz- oder langfristig eingelegt werden
(Werksbild: Walter Stauffenberg GmbH & Co. KG)

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Hintergrundinformationen zum Unternehmen

Seit mehr als 50 Jahren entwickelt, produziert und vertreibt die Stauff Gruppe vom Stammsitz in Werdohl aus Leitungskomponenten und Hydraulikzubehör für den Maschinen- und Anlagenbau und die industrielle Instandhaltung. Zum Produktprogramm zählen aktuell etwa 33.000 Standardkomponenten sowie eine Vielzahl an Sonder- und Systemlösungen, die nach Kundenvorgaben oder auf Basis eigener Entwicklungen umgesetzt werden.

Eigene Produktions- und Vertriebsniederlassungen in derzeit 18 Ländern und die enge Zusammenarbeit mit einem flächendeckenden Netzwerk aus Handelspartnern und Werksvertretungen in sämtlichen Industrieländern stellen eine hohe Präsenz und Verfügbarkeit sicher und ermöglichen maximale Servicekompetenz vor Ort. 

Weltweit sind etwa 1.150 Mitarbeiter für Stauff tätig, davon etwa 350 an drei Standorten in Deutschland: Werdohl (Verwaltung & Produktion), Plettenberg (Produktion) und Neuenrade (Logistik).

Seit April 2015 gehört die Voswinkel GmbH mit 230 rund Mitarbeitern in zwei Werken in Meinerzhagen zur Stauff Unternehmensgruppe. Voswinkel gilt als einer der weltweit fünf größten Hersteller von Schnellverschlusskupplungen für die Hydraulik. Das etablierte Traditionsunternehmen produziert darüber hinaus ein umfangreiches Programm an Schlaucharmaturen – insbesondere für den Hochdruckbereich  – sowie kundenspezifische Rohrleitungen, primär für den Baumaschinen-, Landmaschinen- und Nutzfahrzeugbau.

Im Geschäftsjahr 2015 haben die Unternehmen der Stauff Gruppe einen Außenumsatz von über EUR 230 Mio. erwirtschaftet.

Pressekontakt

Herr Boris Mette
Leiter Marketingkommunikation
Tel.: +49 (0) 2392 / 916-154
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E-Mail: b.mette@stauff.com