Unterstützung bei der vorbeugenden Instandhaltung

(Werdohl, Januar 2016)

Unterstützung bei der vorbeugenden Instandhaltung

Reinigung von Mineralölen mit mobil einsetzbaren Nebenstromfiltern

Stauff hat sein Programm an mobilen Filtersystemen hinsichtlich Bauweise und Leistungsfähigkeit optimiert und weiter ausgebaut. Konstruktiv überarbeitet wurden die beiden Ausführungen des Typs SMFS-U für Nenndurchflüsse bis 60 bzw. 110 Liter pro Minute; neu hinzugekommen ist die Variante SMFS-U-CM mit integriertem 8-Kanal-Partikelmonitor samt Ölfeuchte- und Temperatursensor. Dank der Anbindung des Partikelzählers an die Maschinensteuerung ist es bei dieser Version möglich, über das Bedienfeld eine ISO-Reinheitsklasse zu definieren, nach deren Erreichen das Gerät automatisch abschaltet.

Die fahrbaren Einheiten decken mit den nun ab Lager verfügbaren Varianten ein breites Einsatzspektrum ab: Im temporären Betrieb unterstützen sie nicht nur die vorbeugende Instandhaltung von kleinen und mittleren Hydraulik- und Schmierölsystemen, sondern ermöglichen auch deren Befüllung mit Frischöl sowie das Abreinigen der Anlagen. An großvolumigen Systemen ist auch der permanente Einsatz als Nebenstromfilter problemlos realisierbar.

Austausch-Filterelemente der Baureihe NR-630 von Stauff – wie auch die Filtereinheiten selbst  in Deutschland gefertigt – stellen sicher, dass die gewünschten oder geforderten Reinheitsklassen des Öls erreicht werden und der ordnungsgemäße Betrieb der Anlage gewährleistet ist. Die Filtergehäuse sind mit praktischen Klappschraubverschlüssen ausgerüstet, so dass der Wechsel des Ersatzelements schnell und ohne jegliches Spezialwerkzeug erfolgen kann.

Hochwertige Komponenten – optimal geschützt

Als Antrieb für die Zahnradpumpen der mobilen Filtereinheiten werden Drehstrommotoren (3x400VAC/50Hz) mit einer Leistung von 2,2 bzw. 4 Kilowatt verbaut, die sich neben der auf die Anforderungen moderner Wartung und Instandhaltung abgestimmten Leistungsstärke insbesondere durch ihre hohe Energieeffizienz (Klasse IE2) auszeichnen.

Um Beschädigungen der Komponenten optimal vorzubeugen, kommen Druckschalter zum Einsatz, welche die Motoren rechtzeitig vor Erreichen eines unzulässigen Überdrucks zwischen Pumpe und Filtergehäuse deaktivieren. Zu den möglichen Ursachen für einen unzulässigen Überdruck zählen neben abgeknickten oder verstopften Leitungen und zu zähflüssigen Medien auch extrem verschmutzte Filterelemente, die trotz Auslösen der in sämtlichen Geräten integrierten Differenzdruckanzeigen nicht gewechselt werden.

Um schon die Pumpe bestmöglich vor den negativen Auswirkungen durch grobe Verschmutzung zu schützen, kommt darüber hinaus bereits in der Saugleitung ein auswaschbarer Vorfilter aus Edelstahldrahtgewebe mit einer Feinheit von 200 Mikrometer zum Einsatz.

Bild 1:

Mobile Filtersysteme des Typs SMFS-U für Nenndurchflüsse bis 60 bzw. 110 Liter pro Minute (Werksbild: Walter Stauffenberg GmbH & Co. KG)

Bild herunterladen (JPG, 2362x1456px)

Bild 2:

Austausch-Filterelemente der Baureihe NR-630 mit Glasfaser-Filtermedien (Werksbild: Walter Stauffenberg GmbH & Co. KG)

Bild herunterladen (JPG, 2362x2634px)

Bild 3:

Druckschalter deaktivieren die Motoren rechtzeitig vor Erreichen eines unzulässigen Überdrucks (Werksbild: Walter Stauffenberg GmbH & Co. KG)

Bild herunterladen (JPG, 2362x2028px)

Bild 4:

Drehstrommotor mit hoher Energieeffizienz (Werksbild: Walter Stauffenberg GmbH & Co. KG)

Bild herunterladen (JPG, 2362x2081px)

Bild 5:

Blick in den Schaltschrank des SMFS-U-CM mit integriertem 8-Kanal-Partikelmonitor (Werksbild: Walter Stauffenberg GmbH & Co. KG)

Bild herunterladen (JPG, 2362x1842px)

Hintergrundinformationen zum Unternehmen

Die Walter Stauffenberg GmbH & Co. KG wurde in den 1950er Jahren als Lohndreherei im nordrhein-westfälischen Werdohl gegründet. Unter der Markenbezeichnung STAUFF entwickelt, produziert und vertreibt das Unternehmen heute fluidtechnische Komponenten für den Anlagen- und Maschinenbau und gehört in den Bereichen der Rohr- und Schlauchbefestigungen, Messtechnik und Hydraulikfiltration zu den führenden Unternehmen einer wachsenden Branche.

Mittlerweile erwirtschaften weltweit mehr als 1.100 Mitarbeiter (12/2014) in 18 Nationen einen jährlichen Umsatz von über EUR 200 Mio. (12/2014). Zuletzt wurden weitere Vertriebsniederlassungen in Malaysia, Vietnam und Thailand eröffnet. Neben dem Stammsitz des Unternehmens im Werdohler Ehrenfeld verfügt das Unternehmen in Deutschland noch über weitere Fertigungs- und Logistik-Standorte in Plettenberg-Ohle und Neuenrade-Küntrop.

Pressekontakt

Herr Boris Mette
Leiter Marketingkommunikation
Tel.: +49 (0) 2392 / 916-154
Fax: +49 (0) 2392 / 916-270154
E-Mail: b.mette@stauff.com