Alternative: Bolzenschweißen

(Werdohl, März 2016)

Alternative: Bolzenschweißen

Gesteigerte Produktivität und Flexibilität bei der Montage von Rohr-, Schlauch- und Kabelschellen

Bolzenschweißen ist in vielen Bereichen die kostengünstigste Verbindungstechnik zum Befestigen von Bauteilen und oft die einzige technisch umsetzbare Lösung. Durch eine vollflächige Verbindung der Bolzens mit dem Werkstück wird eine sehr hohe Festigkeit der Verbindung erreicht. 

Stauff wendet dieses bewährte Prinzip nun bei der Montage von Rohr-, Schlauch- und Kabelschellen der Standard-Baureihe (nach DIN 3015, Teil 1) mit Anschlussgewinde M6 an. Schweißbolzen mit Innengewinde ersetzen dabei die herkömmlichen Anschweißplatten; Distanzplatten aus Kunststoff sorgen für den erforderlichen Abstand zwischen Schellenkörpern und Untergrund. Auch auf andere gängige Befestigungselemente, z.B. für Spanngurte, Kabelbinder oder Kabelschutz-Wellschläuche, lässt sich das System bei Bedarf übertragen.

Neben den erforderlichen Komponenten – Schweißbolzen, Distanzplatten, Schellenkörper und weiteres Montagezubehör – bietet das Unternehmen darüber hinaus auch Zugriff auf das darauf abgestimmte Montagewerkzeug bestehend aus Bolzenschweißgerät und Schweißpistole mit Positionierrohr, Schweißbolzenhalter und Distanzadapter. Für den Betrieb des leicht und kompakt ausgeführten Schweißgeräts ist kein Starkstromanschluss erforderlich. 

Das System bietet für Anwender mit umfangreichen Verarbeitungsmengen erhebliche Einsparpotentiale dank hoher Produktivität und einfacher Handhabung sowie gesteigerte Flexibilität bei Montage von Schellen, insbesondere in horizontaler oder Überkopf-Position. Auch das zeitaufwändige Nacharbeiten von Schweißstellen fällt deutlich geringer aus. Dank kurzer Schweißzeit und punktueller Wärmebeeinflussung entsteht außerdem kaum Materialverzug.

Die Verbindung von Bolzen und Untergrund überzeugt durch die hohe Festigkeit und Sicherheit, die auf dem Niveau herkömmlicher Anschweißplatten liegt.

Bild 1:

Schweißbolzen mit Innengewinde ersetzen die sonst zur Befestigung von Schellen nach DIN 3015 verwendeten Anschweißplatten
(Werksbild: Walter Stauffenberg GmbH & Co. KG)

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Bild 2:

Eine Distanzplatte aus Kunststoff sorgt für den erforderlichen Abstand zwischen Schellenkörper und Unterkonstruktion
(Werksbild: Walter Stauffenberg GmbH & Co. KG)

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Bild 3:

Aufbau einer Komplettschelle, die mit Schweißbolzen auf der Unterkonstruktion befestigt wird
(Werksbild: Walter Stauffenberg GmbH & Co. KG)

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Hintergrundinformationen zum Unternehmen

Seit mehr als 50 Jahren entwickelt, produziert und vertreibt die STAUFF Gruppe vom Stammsitz in Werdohl aus Leitungskomponenten und Hydraulikzubehör für den Maschinen- und Anlagenbau und die industrielle Instandhaltung. Zum Produktprogramm zählen aktuell etwa 33.000 Standardkomponenten sowie eine Vielzahl an Sonder- und Systemlösungen, die nach Kundenvorgaben oder auf Basis eigener Entwicklungen umgesetzt werden.

Eigene Produktions- und Vertriebsniederlassungen in derzeit 18 Ländern und die enge Zusammenarbeit mit einem flächendeckenden Netzwerk aus Handelspartnern und Werksvertretungen in sämtlichen Industrieländern stellen eine hohe Präsenz und Verfügbarkeit sicher und ermöglichen maximale Servicekompetenz vor Ort. 

Weltweit sind etwa 1.150 Mitarbeiter für STAUFF tätig, davon etwa 350 an drei Standorten in Deutschland: Werdohl (Verwaltung & Produktion), Plettenberg (Produktion) und Neuenrade (Logistik).

Seit April 2015 gehört die VOSWINKEL GmbH mit 230 rund Mitarbeitern in zwei Werken in Meinerzhagen zur STAUFF Unternehmensgruppe. VOSWINKEL gilt als einer der weltweit fünf größten Hersteller von Schnellverschlusskupplungen für die Hydraulik. Das etablierte Traditionsunternehmen produziert darüber hinaus ein umfangreiches Programm an Schlaucharmaturen – insbesondere für den Hochdruckbereich  – sowie kundenspezifische Rohrleitungen, primär für den Baumaschinen-, Landmaschinen- und Nutzfahrzeugbau.

Im Geschäftsjahr 2015 haben die Unternehmen der STAUFF Gruppe einen Außenumsatz von über EUR 230 Mio. erwirtschaftet.

Pressekontakt

Herr Boris Mette
Leiter Marketingkommunikation
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