LPM-II-plus erkennt Verschmutzungen frühzeitig

(Werdohl, Dezember 2018)

LPM-II-plus erkennt Verschmutzungen frühzeitig  

Echtzeit-Systemanalyse mit dem Partikelmonitor von Stauff  

Für einen störungsfreien und wartungsarmen Betrieb von Hydraulik- und Schmieranlagen ist insbesondere die Reinheit von Hydraulikmedien entscheidend. Ausfallanalysen belegen, dass 70 bis 80 Prozent aller Maschinenausfälle durch Verunreinigungen der Betriebsflüssigkeiten aufgrund unzureichender Ölpflege verursacht werden. Denn präzise Hydraulik- und Schmiersysteme arbeiten mit Spaltmaßen im Mikrometer-Bereich, so dass bereits kleinste Schmutzpartikel zu erhöhtem Energieverbrauch durch Reibung, verminderter Leistungsfähigkeit oder zu oftmals kostenintensiven Stillständen führen können. Dies hat nicht selten unplanmäßige Ölwechsel oder den Austausch empfindlicher Komponenten zur Folge.

Der Partikelmonitor des Typs LPM-II-plus von Stauff kommt in industriellen Anlagen mit maximalen Betriebsdrücken von 420 bar zum Einsatz, bei denen eine kontinuierliche Messung bzw. Analyse der Hydraulikflüssigkeiten erforderlich ist.

Der nach Kundenanforderungen angepasste und überarbeitete Partikelmonitor ist ein automatischer, optischer Partikelzähler mit Hochleistungs-LEDs, die automatisch den Verschmutzungsgrad von Hydraulikflüssigkeiten in Form einer 8-Kanal-Messung ermitteln. So wird eine genaue Bestimmung der Partikelgrößen nach internationalen Standards wie ISO 4406, NAS 1638, AS 4059E und der ISO 11218 ermöglicht.

Der Status der Ölreinheit wird über ein farblich hinterlegtes LCD-Display und über farbige LEDs unmissverständlich angezeigt. Entsprechende Partikelgrenzwerte können über die mitgelieferte Software individuell angepasst und eingestellt werden.

Der LPM-II-plus kann sowohl als eigenständige Messeinrichtung mit einem internen Speicher für max. 4000 Messungen genutzt, als auch über zwei Schaltausgänge an PC und SPS-Anlagensteuerung oder parallel über eine Fernanzeigeeinheit gesteuert werden. 

Die optionale USB-Schnittstelle ermöglicht die direkte Übertragung der Messdaten auf einen Datenträger.

Serienmäßig bietet der LPM-II-plus jetzt neben der Modbus- und CAN Bus-Schnittstelle eine 4-20 mA Zeit-Multiplex-Schnittstelle, um auch analoge Messsignale für Auswertungen zur Verfügung stellen zu können.

Je nach Ausführung ist der LPM-II-plus mit Wasser-in-Öl-Sensor und Temperatursensor sowie Anschlusskabel und entsprechender Software ab sofort verfügbar.

Bild 1:

(Werksbild: Walter Stauffenberg GmbH & Co. KG)

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Bild 2:

(Werksbild: Walter Stauffenberg GmbH & Co. KG)

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Hintergrundinformationen zum Unternehmen

Seit mehr als 50 Jahren entwickeln, produzieren und vertreiben die Unternehmen der STAUFF Gruppe , zu denen seit April 2015 auch die VOSWINKEL GmbH gehört, Leitungskomponenten und Hydraulikzubehör für den Maschinen- und Anlagenbau und die industrielle Instandhaltung. 

Zum Produktprogramm zählen aktuell etwa 40000 Standardkomponenten in zehn Produktgruppen sowie eine Vielzahl an Sonder- und Systemlösungen, die nach Kundenvorgaben oder auf Basis eigener Entwicklungen gefertigt werden.

Niederlassungen in 18 Ländern und die enge Zusammenarbeit mit einem flächendeckenden Netzwerk aus Handelspartnern und Werksvertretungen in sämtlichen Industrieländern stellen maximale Verfügbarkeit und Servicekompetenz vor Ort sicher. 

Weltweit sind etwa 1400 Mitarbeiter für die STAUFF Gruppe tätig, davon 560 in Deutschland.

Im Geschäftsjahr  2017 haben die Unternehmen der STAUFF Gruppe einen Außenumsatz von über EUR 236 Mio. erwirtschaftet.

Pressekontakt

Herr Boris Mette
Leiter Marketingkommunikation
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