Messen auf Rädern: Laserpartikelzähler im Trolley

Messen auf Rädern: Laserpartikelzähler im Trolley

(Werdohl, Januar 2010)

Auf der bauma 2010 in München im April stellt Walter Stauffenberg einen Laserpartikelzähler vor. Der LasPaC II, ein Acht-Kanal-Doppel-Laserpartikelzähler, erfasst die Verschmutzung von Hydraulikflüssigkeiten auf Mineralölbasis im Druckbereich 2 bis 420 bar. Das Gerät ermöglicht mit Hilfe eines zusätzlichen „Bottle Samplers“ auch die Untersuchung von vorab entnommenen Proben. Es gibt drei neue Versionen: Für den mobilen Einsatz gedacht ist der LasPaC II-P im robusten Kunststoff-Trolley, in dem sich alle zum Messen und zur Bedienung nötigen Extras befinden. Vertriebsingenieur Thorsten Kinkel erläutert: „Es handelt sich um ein sehr einfach zu bedienendes, komplettes Messgerät, das der Anwender sehr bequem auf Rädern zum mobilen Vor-Ort-Einsatz rollt.“  Die gleichen Funktionen bietet der preiswertere Typ M, der aber ohne Drucker und Tastatur auskommt, ein externer Akku ist optional erhältlich. Die gemeinsamen Nenner beider Geräte: Sie sitzen in einem sogenannten „Storm-Case“ einem extrem stabilen Koffer aus leichtem Spezialkunststoff. Außerdem müssen die Ölproben nur geringe Wege zurücklegen. Für den Einbau in Maschinen und Anlagen eignet sich die dritte Version. Die Messeergebnisse des LasPaC II Inline lassen sich per PC direkt über eine RS-232-Schnittstelle abrufen. Alle LasPaC II-Geräte verfügen über einen internen Datenspeicher für rund 600 Messungen. Stauff bietet dazu eine Software zum gezielten Auswerten der Messergebnisse. Konstrukteur Oliver Wagner: „Betreiber von mehreren Stauff-Laserpartikelzählern können die Software auch zur Trendverfolgung der Ergebnisse aller Geräte nutzen, um so ein maßgeschneidertes Condition Monitoring zu verwirklichen.“

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Bild 1:

Nimm drei: In zwei Mobilversionen (Trolley) und als Einbauvariante gibt es neuerdings den Acht-Kanal-Laserpartikelzähler LasPaC II

(Werksbild der Walter Stauffenberg GmbH & Co. KG, 2010)

Hintergrundinformationen zum Unternehmen

Die Walter Stauffenberg GmbH & Co. KG wurde in den 1950er Jahren als Lohndreherei im nordrhein-westfälischen Werdohl gegründet. Unter der Markenbezeichnung STAUFF entwickelt, produziert und vertreibt das Unternehmen heute fluidtechnische Komponenten für den Anlagen- und Maschinenbau und gehört in den Bereichen der Rohr- und Schlauchbefestigungen, Messtechnik und Hydraulikfiltration zu den führenden Unternehmen einer wachsenden Branche.

Mittlerweile erwirtschaften weltweit mehr als 900 Mitarbeiter (12/2007) in 15 Nationen einen jährlichen Umsatz von rund EUR 150 Mio. (12/2007). Zuletzt wurden Vertriebsniederlassungen in Polen, Korea, Russland und Irland eröffnet. Neben dem Stammsitz des Unternehmens im Werdohler Ehrenfeld verfügt das Unternehmen über Fertigungs- und Logistik-Standorte in Plettenberg-Ohle und Neuenrade-Küntrop.