Schellen für Schiffe aller Art

Schellen für Schiffe aller Art

(Werdohl, August 2010)

An Bord: Eingebauter Brand- und Rostschutz

Wenn es brenzlig oder schwierig werden kann, greift STAUFF zu Rohr- und Schlauchschellen aus Sonderwerkstoffen. Es gibt je nach Anwendungsfall maßgeschneiderte Werkstoffe. Der Schiffbau verwendet beispielsweise Schellen aus dem Werkstoff PPDA, der einen Brandschutz nach Def Stan 07-247 bietet.

„Hersteller von Superyachten verwenden diesen Werkstoff auch wegen der weißen Farbe sehr gern“, erklärt Entwicklungsleiter Ulrich König. „Die Schelle bietet nämlich gleichzeitig zertifizierten Brandschutz und gute Optik.“ Hinzu kommen niedriger Rauch-Index und Halogenfreiheit. Auch die RI-Einsätze aus Elastomer-Material, die zur Dämpfung der typischen Vibrationen an Bord eines Schiffes eingesetzt werden, sind mit Brandschutz gemäß UL 94-VO lieferbar.

Der im Offshore-Bereich bereits erfolgreich eingesetzte Werkstoff PP-AC eignet sich besonders für den Schiffbau. Salzsprühnebelprüfungen EN ISO 9227:2006 belegen, dass das Material die Spaltkorrosion sehr stark verzögert. PP-AC verlängert somit die „Lebensdauer“ der teuren Edelstahlrohre. Für den Werkstoff spricht außerdem die ausgezeichnete UV-Beständigkeit.

STAUFF bietet darüber hinaus eine Vielzahl von Befestigungen an, die es mit korrosionsbeständiger Zink-Nickel-Beschichtung und aus Werkstoffen wie Aluminium, V2A oder V4A gibt. König: „Wir entwickeln außerdem kundenspezifische Lösungen.“

Details erfahren Interessenten demnächst unter anderem auf dem STAUFF Messestand auf der SMM 2010, der Internationalen Leitmesse für alle Vertreter der Schiffbauindustrie, vom 7. bis 10.9.2010.

SMM 2010
07.-10.09.2010
Halle A1 / Stand 360

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Bild 1:

Sicherheit an Bord: STAUFF stellt auf der SMM 2010 in Hamburg Schellen aus Sonderwerkstoffen für den Schiffbau vor.

(Werksbild der Walter Stauffenberg GmbH & Co. KG, 2010)

Hintergrundinformationen zum Unternehmen

Die Walter Stauffenberg GmbH & Co. KG wurde in den 1950er Jahren als Lohndreherei im nordrhein-westfälischen Werdohl gegründet. Unter der Markenbezeichnung STAUFF entwickelt, produziert und vertreibt das Unternehmen heute fluidtechnische Komponenten für den Anlagen- und Maschinenbau und gehört in den Bereichen der Rohr- und Schlauchbefestigungen, Messtechnik und Hydraulikfiltration zu den führenden Unternehmen einer wachsenden Branche.

Mittlerweile erwirtschaften weltweit nahezu 1000 Mitarbeiter (12/2009) in 15 Nationen einen jährlichen Umsatz von rund EUR 125 Mio. (12/2009). Zuletzt wurden Vertriebsniederlassungen in Polen, Korea, Russland und Irland eröffnet. Neben dem Stammsitz des Unternehmens im Werdohler Ehrenfeld verfügt das Unternehmen über Fertigungs- und Logistik-Standorte in Plettenberg-Ohle und Neuenrade-Küntrop.