DNV GL-Zertifikat für Stauff Connect

(Werdohl, Juni 2015)

DNV GL-Zertifikat für Stauff Connect

Neues Verbindungssystem mit Marine- und Offshore-Zulassungen

Die Schiffsklassifizierungsgesellschaft DNV GL Group hat einen Großteil des Stauff Connect-Programms an metrischen Rohrverschraubungen, das Stauff erstmals auf der Hannover Messe 2015 vorgestellt hat, geprüft und für maximale Betriebsdrücke bis zu 800 bar freigegeben. Die Freigabe gilt nicht nur für den Betrieb mit Hydraulik- und Schmieröl, sondern auch mit Schweröl, Druckluft, Sauerstoff, Dampf, Frischwasser und Seewasser. 

Stauff Connect wurde für die leckagefreie Verbindung von metrischen Rohrleitungen mit Durchmessern von 4 bis 42 mm entwickelt. Zum Gesamtprogramm gehören 24°-Schneidringverschraubungen, Verschraubungen mit 24°-Dichtkonus und O-Ring sowie mit 24°-Schweißkegeln und 37°-Bördelverschraubungen. Hinzu kommt reichhaltiges Zubehör wie Rückschlag- und Wechselventile sowie Gewindereduzierungen, Verschlusskomponenten und Montagestutzen. Von der DNV GL freigegeben wurden die Verschraubungen mit 24°-Schneidring, mit 24°-Dichtkonus und O-Ring sowie 24°-Schweißkegel.

Die Prüfer von DNV GL haben unter anderem Leckage-, Berstdruck- und Biegewechseldruckimpulsprüfungen durchgeführt und die Stauff Connect- Systemkomponenten unter Vakuum sowie bei starken Vibrationen geprüft. Das Zertifikat dokumentiert, dass diese Prüfungen erfolgreich absolviert wurden.

Stauff Connect eignet sich sehr gut für den Einsatz in maritimen Anwendungen, weil es dank der hochwertigen Zink/Nickel-Beschichtung einen Korrosionsschutz bietet, der über die bisherigen Marktstandards hinausgeht. Im Salzsprühnebeltest nach DIN EN ISO 9227 werden mehr als 1.200 Stunden Beständigkeit gegenüber Rotrost/ Grundmetallkorrosion erreicht. Das geht deutlich über die höchste Korrosionsschutzklasse K5 hinaus, die der VDMA im Einheitsblatt 24576 definiert hat.

Aus Sicht der Anwender in der Schiffs- und Offshore-Technik bietet diese Art des Korrosionsschutzes unter anderem den Vorteil, dass sie auch bei eventuellen mechanischen Beschädigungen  der Verschraubung – die im rauen Schiffs- und Hafenbetrieb nie auszuschließen sind – wirksam bleibt. Wenn es zu einer Beschädigung der Oberfläche kommen sollte, werden höchstens die obersten Schichten von Versiegelung und Passivierung abgetragen, aber nicht die darunter liegende Zink-Nickel-Schicht, die den eigentlichen Korrosionsschutz bewirkt. Außerdem weist die Beschichtung eine hohe Duktilität auf, die sie unempfindlicher gegenüber Beschädigungen macht. 

Neben der DNV GL-Zertifizierung hat die Stauff Connect-Baureihe auch die Zulassung des „Russian Maritime Register of Shipping“ erhalten. Damit wurden innerhalb kurzer Zeit zwei wichtige Zertifizierungen für den Einsatz des Verbindungssystems im Schiffbau und der Offshore-Technik erreicht.

Bild 1:

Hauseigener Biegewechseldruckimpulsprüfstand im Werdohler Technologiezentrum von Stauff (Werksbild: Walter Stauffenberg GmbH & Co. KG)

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Hintergrundinformationen zum Unternehmen

Die Walter Stauffenberg GmbH & Co. KG wurde in den 1950er Jahren als Lohndreherei im nordrhein-westfälischen Werdohl gegründet. Unter der Markenbezeichnung STAUFF entwickelt, produziert und vertreibt das Unternehmen heute fluidtechnische Komponenten für den Anlagen- und Maschinenbau und gehört in den Bereichen der Rohr- und Schlauchbefestigungen, Messtechnik und Hydraulikfiltration zu den führenden Unternehmen einer wachsenden Branche.

Mittlerweile erwirtschaften weltweit mehr als 1.100 Mitarbeiter (12/2014) in 18 Nationen einen jährlichen Umsatz von über EUR 200 Mio. (12/2014). Zuletzt wurden weitere Vertriebsniederlassungen in Malaysia, Vietnam und Thailand eröffnet. Neben dem Stammsitz des Unternehmens im Werdohler Ehrenfeld verfügt das Unternehmen in Deutschland noch über weitere Fertigungs- und Logistik-Standorte in Plettenberg-Ohle und Neuenrade-Küntrop.

Pressekontakt

Herr Boris Mette
Leiter Marketingkommunikation
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